Start

Auf dem Markt gibt es mittlerweile unterschiedliche Festplatten, die mit 2 und mehr Terabyte aufwarten. Sie lassen sich sowohl in einen Rechner integrieren oder werden als externe Festplatten angeboten. Geboten werden gleichzeitig SSD Festplatten (Solid State Drives), die auch für den Privatanwender erschwinglich sind. Die SSD Festplatten ermöglichen dem Nutzer einen extrem schnellen Zugriff auf die gespeicherten Daten und sind dabei auch noch sehr robust.

Allerdings sollte der Nutzer einige Pflegetipps beachten. Dazu gehört das Defragmentieren der SSD Festplatte. Diese Festplatten reagieren sehr allergisch auf das defragmentieren, wodurch es zu größeren Problemen bei der weiteren Verwendung der SSD-Festplatte kommen kann.

Die SSD Festplatte – der Ferrari unter den Festplatten

Es gibt einen ganz gravierenden Unterschied zwischen einer SSD Festplatte und herkömmliche Harddisks. Dieser beruht darauf, dass sich in einer SSD keine kleinen rotierenden Magnetscheiben befinden oder sonstige Teile, die sich bewegen. Verwendet werden in einer solchen Festplatte Flash-Speicherchips. Daher trägt diese Festplatte den Namen SSD, was so viel wie Festkörperlaufwerk bedeutet. Diese Technik ist aber nicht ganz neu, denn in simplen USB Sticks werden schon seit vielen Jahren Flash-Speicher verwendet. In den Servern von Unternehmen befinden sich Steckkarten mit SSD-Speicher. Sie sorgen für eine hohe Zugriffsgeschwindigkeit auf unterschiedliche Daten, die dort hinterlegt sind.

Für den Privatanwender gibt es mittlerweile 2,5 Zoll- und 3,5 Zoll SSD Festplatten, die in Notebooks und normalen Rechnern integriert sind. Sie sind interessant und mittlerweile auch bezahlbar für den Endverbraucher. Zu finden sind sie bei den Anbietern Western Digital, SanDisk, Intel, Samsung Corsair, Kingston oder OCZ. Zudem werden sie von weniger bekannten Unternehmen wie RunCore und Foremay angeboten.

Welche Vorteile bietet eine SSD Festplatte?

Der wohl prägnanteste Vorteil ergibt sich aus dem deutlich schnelleren lesen und schreiben, im Gegensatz zu herkömmlichen Festplatten. Außerdem ist ihr Gewicht um rund zwei Drittel geringer. Sie arbeiten fast geräuscharm und sind dabei sehr robust. Das letztere bedeutet, dass die Festplatten Erschütterungen und Stürze meist unbeschadet überstehen. Außerdem überstehen sie Temperaturschwankungen deutlich besser, denn eine SSD funktioniert zwischen 0 und 70° Celsius.

Eine herkömmliche Festplatte bietet 5 bis 55 ° Celsius. Ein wichtiger Aspekt ist, dass SSD Festplatten deutlich weniger Strom brauchen und nicht so heiß werden. Durch die geringere Hitzeentwicklung arbeitet beispielsweise der Laptop-Ventilator deutlich weniger. Die SSD Festplatten lassen sich sowohl als externe Festplatte, wie auch in Laptops und heimischen Rechnern nutzen. Sie sind zwar teurer als herkömmliche Harddisks, trotzdem lohnt sich die Investition auf jeden Fall.